Von Europa gefördert. Mit Herz gemacht.
Was bedeutet EU-Förderung?
Europa fördert Mecklenburg-Vorpommern – die Ideen, die Menschen, die Veränderung.
Ob neue Jobs, mehr Weiterbildung, moderne Schulen oder Umweltschutz:
Die EU-Förderfonds bringen Fortschritt in die Städte, aufs Land und direkt zu dir.
Faktencheck
Hinter jedem geförderten Projekt steckt eine Idee, die wachsen konnte – dank Unterstützung von der EU. Die Zahlen und Beispiele auf dieser Seite stammen aus der aktuellen Förderperiode 2021–2027.
1,2+ Milliarden Euro.
Mit den Fördermitteln aus EFRE und ESF+ investiert die EU gezielt in unsere Zukunft – von klugen Köpfen bis zu starken Strukturen. Und das ist nur ein Teil: Neben diesen beiden Fonds gibt es auch weitere wie den ELER – hier werden die Projekte gezeigt, die durch EFRE und ESF+ sichtbar wurden.
5.000+ Projekte.
Mehr als 5.000 Ideen, Initiativen und Visionen wurden mithilfe von EU-Mitteln zur Wirklichkeit. Ob soziale Innovationen, Bildung, Forschung oder Unternehmertum – hinter jeder Zahl steckt ein Mensch, eine Geschichte, ein Ziel. Und die Wirkung ist überall sichtbar.
30.000+ Menschen.
Ob mit einer neuen Geschäftsidee, dem Ausbau eines Unternehmens oder durch Beratung und Weiterbildung – über 30.000 Menschen in MV konnten mit EU-Förderung wachsen, gründen und durchstarten.
Zukunft beginnt oft mit einer guten Idee – und der richtigen Unterstützung.
EU-Förderung, die ankommt.
Es beginnt mit einer Idee. Mit dem Wunsch, etwas zu verändern.
Dann kommt der Mut, es anzupacken – und die Förderung, die es möglich macht.
So wird aus einem Vorhaben ein Fortschritt.
Für Menschen. Für Orte. Für Mecklenburg-Vorpommern.
Soziales
MITTENDRIN West plus II
MITTENDRIN West plus II
Ziel des Projektes ist die Integration von langzeitarbeitslosen sowie von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohten Frauen und Männern in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Durch qualifizierte Kompetenzfeststellung auf der individuellen Ebene sollen Potentiale erschlossen, reaktiviert oder ergänzt werden, um die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden zu erhöhen.
Kunst & Kultur
Denkmalgerechte Sanierung der Wallanlagen
Denkmalgerechte Sanierung der Wallanlagen in Parchim
Die Stadt Parchim saniert die historischen Wallanlagen. Für die Umsetzung des Projektes wurden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Finanzhilfen in Höhe von 813.278,07 Euro zur Verfügung gestellt. Mit der Sanierung der Wallanlagen kann das wertvolle kulturhistorische Erbe für Bewohner und Touristen entsprechend erlebbar gemacht und für nachfolgende Generationen bewahrt werden.
Soziales
CHALLENGE – Mentoringprojekt
CHALLENGE – Mentoringprojekt
CHALLENGE ist ein Mentoringprojekt zum geschlechtersensiblen Berufs- und Studienwahlverhalten junger Frauen und Männer. Ziel des Projektes ist es, dem traditionellen geschlechtsspezifischen Berufs- und Studienwahlverhalten junger Menschen entgegenzuwirken sowie ein Beitrag zur Überwindung von gesellschaftlichen Rollenstereotypen zu leisten.
Soziales
Aufstieg in Unternehmen – Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern
Aufstieg in Unternehmen – Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern
Mit dem Mentoring-Programm soll mehr Frauen der berufliche Aufstieg in Führungspositionen in Unternehmen oder Institutionen mit wirtschaftsnahen Strukturen in der Region Westmecklenburg ermöglicht werden.
Soziales
KipsFam Regionalstelle Ludwigslust-Parchim
KipsFam Regionalstelle Ludwigslust-Parchim
Kinder und Jugendliche aus psychisch oder suchtbelasteten Familien werden durch Maßnahmen unterstützt, die dazu beitragen, im Bereich der individuellen Lebensbedingungen oder im Rahmen von strukturellen Bedingungen Benachteiligungen entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen haben das Ziel, die Familien in ihrer Lebens- und Alltagskompetenz zu stärken oder anderweitig zu unterstützen.
Bildung & Forschung
Förderung „unterrichtsergänzende Maßnahmen“
Förderung „unterrichtsergänzende Maßnahmen“, Grundschule West Parchim
An öffentlichen allgemeinbildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern können unterstützende pädagogische Fachkräfte (upF) im Primar- und Sekundarbereich I tätig sein. Sie werden in ausgewählten Schulen zusätzlich zu den Lehrkräften eingesetzt und sind für die unmittelbare unterrichtsbegleitende pädagogische Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zuständig.
Infrastruktur
„Köster´s Eck“
Erweiterung Wasserwanderrastplatz „Köster´s Eck“
Ziel des Vorhabens ist es, die touristische Attraktivität des Standortes Malchin für Wasserwanderer und auch die Fahrgastschifffahrt zu erhöhen, um auch die bereits vorhandenen touristischen Angebote in Malchin besser auszulasten und einen Anreiz für weitere Investitionen zu schaffen.
Infrastruktur
Erweiterung eines bestehenden Nahwärmenetzes
Erweiterung eines bestehenden Nahwärmenetzes, inklusive Errichtung eines 57 m³ großen Pufferspeichers
Mit der Erweiterung des bestehenden Nahwärmenetzes und der Errichtung eines 57 m³ großen Pufferspeichers auf der Basis erneuerbarer Energien werden im Jahr ca. 216,9 Tonnen CO2 zusätzlich eingespart. Genutzt wird die Abwärme einer vorhandenen Biogasanlage.
Infrastruktur
Umstellung der Straßenbeleuchtung
Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in Seehof
Die gesamte Straßenbeleuchtung der Gemeinde Seehof mit dem Ortsteil Hundorf wurde auf energieeinsparende LED-Technik umgerüstet. Damit ist es der Gemeinde Seehof nun möglich, den Energieverbrauch um ca. 65% zu senken und damit natürlich auch die Energieverbrauchskosten mehr als zu halbieren. Wartungs-und Werterhaltungskosten sind aufgrund der Leistungsfähigkeit und der Langlebigkeit der Technik fast zu vernachlässigen. Die Effektivität der Lichtausbeute ist wesentlich höher als die der herkömmlichen Technik. Somit zeigen auch die Anwohner eine sehr positive Resonanz auf das „neue Licht“ in der Gemeinde Seehof.
Soziales
Arbeitstherapeutische Maßnahmen für den Justizvollzug
Arbeitstherapeutische Maßnahmen für den Justizvollzug
Die Arbeitstherapie hat das Ziel, die Leistungsfähigkeit der Teilnehmenden zu steigern und sie zu einer schulischen oder beruflichen Ausbildung, Qualifizierungsmaßnahme oder zu einer Berufstätigkeit zu befähigen oder den Teilnehmenden Fähigkeiten für eine Erwerbstätigkeit nach der Entlassung zu vermitteln, zu erhalten oder zu fördern.
Wirtschaftsförderung
Cluster zukunftsfähige Bauwirtschaft MV
Cluster zukunftsfähige Bauwirtschaft MV – ökologisch, regional, sozial
Ziel dieser Strukturentwicklungsmaßnahme ist es, die Entwicklung eines regionalen Clusters für nachhaltiges Bauen in vier Bereichen aufzubauen: regionale Wertschöpfungskette, Netzwerk aus branchenspezifischen Akteuren, Verankerung von Gleichstellung und Branchenmarketing sowie Öffentlichkeitsarbeit für das Cluster.
Wirtschaftsförderung
Transformationsreise Wirtschaft REGION MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE
Transformationsreise Wirtschaft REGION MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE
Basierend auf einem durch das Projektteam initiierten und strukturierten Austausch von Unternehmen untereinander und mit Akteuren der Zivilgesellschaft hat das Projekt zum Ziel, unternehmerische Good Practices der Nachhaltigkeitstransformation in der Wirtschaft der Mecklenburgischen Seenplatte zu generieren. Zugleich ist geplant, Anliegen und Erfahrungen der ‚Transformationsreise Wirtschaft‘ in regionalen Netzwerken und Arbeitszusammenhängen zu kommunizieren.
Infrastruktur
Behördenzentrum Neubrandenburg, Sanierung Block E
Behördenzentrum Neubrandenburg, Sanierung Block E
Der Mindestanforderungen an den Wärmeschutz für nicht transparente Bauteile und der sommerliche Wärmeschutz wurden im bestehenden Gebäude nicht erfüllt. Ziel der Sanierung und der thermischen Ertüchtigung der Gebäudehülle ist das Erreichen der Förderung der Baumaßnahme durch das EFRE-Programm zur Förderung der Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden. Für die energetische Sanierung des Gebäudes wurden Fördermittel aus dem Förderprogramm „Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden“ beantragt.
Kunst & Kultur
Schlossanlage Mirow, Instandsetzung Torhaus
Schlossanlage Mirow, Instandsetzung Torhaus
Mit der Restaurierung des Torhauses wird ein Wahrzeichen der Stadt Mirow wiederhergestellt. Durch die öffentliche Nutzung des Torhauses als museumspädagogischer Veranstaltungsort wird die touristische Anziehungskraft der gesamten Schlossanlage Mirow gesteigert und auch die Nachhaltigkeit der bereits fertiggestellten Sanierungsmaßnahmen unterstützt. Von der Instandsetzung des Torhauses werden Mirow und seine Umgebung profitieren. Durch die Reaktivierung des bedeutenden historischen Ensembles wird ein erheblicher Beitrag zur Stärkung des Kulturtourismus und zur Erweiterung kultureller und touristischer Angebote in der Region geleistet. Die Herrichtung des Torhauses umfasst die Sanierung der Gebäudehülle und den Umbau des jetzigen Ausstellungsbereiches im Erdgeschoss für die Museumspädagogik. Im Rahmen der Hüllensanierung wird die Dacheindeckung erneuert und das Dach insgesamt mit einem Unterdach versehen. Im Zuge dieser Arbeiten wird die geschädigte Dämmung aus Mineralfaser durch eine Dämmung aus Zellulose ersetzt. Des Weiteren wird der Anstrich von 1995 behutsam vom vorhandenen bauzeitlichen Putz im Stil der Renaissance entfernt. Spätere Ergänzungen am Putz werden fachgerecht erneuert und ein neuer Kalkanstrich aufgetragen. Bestandteil der umfassenden Sanierung der Fassade ist die Restaurierung der Fenster. Zudem wird der bauzeitliche Schornstein wieder über Dach geführt und erhält einen Schornsteinkopf nach historischem Vorbild. Hierzu sind geringfügige Änderungen am Grundriss im Dachgeschoss erforderlich. Im Außenbereich zwischen Nordgiebel und Wall wird ein Nebengebäude in Holzständerbauweise mit Bitumendachbahn errichtet.
Naturschutz & Umwelt
Bärenwald Müritz
Bärenwald Müritz
Der BÄRENWALD Müritz mit barrierefreiem Besucherzentrum und Naturentdeckerpfad bietet den Gästen ein touristisches Highlight in der Mecklenburgischen Seenplatte. Es entstanden u. a. eine Bären-Bibliothek zum Verweilen, ein größeres Foyer für die Besucher, ein „Boulevard der Region“ mit vielen Produkten von regionalen Anbietern, eine Aussichtsplattform mit Blick über den Wald, neue In- und Outdoor-Spielmöglichkeiten für Kinder sowie ein lauschiger Innenhof, die Bären-Akademie und neue Räumlichkeiten für die Mitarbeiter. Der bereits im Sommer 2016 fertiggestellte Naturentdeckerpfad entführt in die „wilde Vergangenheit“ Mecklenburg-Vorpommerns und zeigt die Entwicklung der Bärenpopulation in Europa. Der Pfad präsentiert unter anderem Mythen, Fabeln und Legenden rund um den Bären und bringt die heimische Fauna und Flora näher. Der BÄRENWALD Müritz ist ein Projekt der Tierschutzstiftung VIER PFOTEN mit jährlich ca. 90.000 Besuchern.
Infrastruktur
Umbau Schulkomplex Lübz, energetische Sanierung der Regionalschule Lübz
Umbau Schulkomplex Lübz, energetische Sanierung der Regionalschule Lübz
In der Stadt Lübz wurde der bestehende Schulkomplex umfassend modernisiert und saniert. Dazu gehörte auch die Regionalschule, die mit dem Ziel, eine Plusenergieschule zu werden, energetisch saniert wurde. Einzelne Bausteine, die den Energiebedarf deutlich gegenüber der EnEV 2009 absenkten, waren Gegenstände des Vorhabens. Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt: Überdachung des Innenhofes als Klimapuffer, zusätzliche Dämmung des Daches und der Fassade, Dämmung der Kellerdecke, Dämmung des Innenhoffußbodens, Erneuerung der Fenster und Außentüren, Einbau einer Fußbodenheizung, Einbau eines Lüftungssystems, tageslichtabhängige Erneuerung der Schulbeleuchtung. Es werden bis zu 283,975 t/a CO2 Emissionen vermieden und eine Energieeinsparung von bis zu 1.178.323 kWh/a erreicht. Zusätzlich optimiert die Sanierung das gesamte Lernklima der Schule.
Bildung & Forschung
Entwicklung von biokompatiblen modularen Systemen
Entwicklung von biokompatiblen modularen fluidischen Systemen und Komponenten
Ziel des Verbundprojektes ist die Entwicklung und Erprobung einer modularen Produktplattform – bestehend aus Einmalkomponenten – zum sicheren Handling von sensiblen Materialien für biomedizinische Anwendungen. Die zu entwickelnden Komponenten werden die gesamte Kette des Verarbeitungsprozesses von Gewinnung des Materials über die Weiterverarbeitung durch Separieren, Filtrieren und Aufreinigen bis zur Anwendung im Bioreaktor abdecken.
Soziales
MITTENDRIN West plus II
MITTENDRIN West plus II
Ziel des Projektes ist die Integration von langzeitarbeitslosen sowie von Langzeitarbeitslosigkeit bedrohten Frauen und Männern in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Durch qualifizierte Kompetenzfeststellung auf der individuellen Ebene sollen Potentiale erschlossen, reaktiviert oder ergänzt werden, um die Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden zu erhöhen.
Infrastruktur
Neubau Radweg Weselsdorf Wöbbelin
Neubau Radweg Weselsdorf Wöbbelin
Neubau des 4,222 Kilometer langen straßenbegleitenden Radweges zwischen dem Abzweig Weselsdorf (Kreisstraße 38) und dem Ortseingang Wöbbelin im Zuge der Landesstraße 072 mit einer Ausbaubreite von 2,50 Meter in Asphaltbauweise.
Soziales
KipsFam Schwerin
KipsFam Schwerin
Kinder von psychisch erkrankten und/oder suchtkranken Eltern sind starken Belastungen ausgesetzt, die ihre Entwicklung und psychische Gesundheit beeinträchtigen können. Sie haben jedoch gute Entwicklungschancen, wenn Eltern, Angehörige und Fachleute gut mit der Erkrankung umgehen und sich die Familie auf tragfähige Beziehungen stützen kann, die den Kindern Halt geben. Und hier unterstützen wir – KipsFam Schwerin. Die Herangehensweisen, um den betroffenen Familien zu helfen, sind vielschichtig. Als erste Anlaufstelle bieten wir Beratung und Vernetzung. Wir sind eine regionale Anlauf- und Unterstützungsstelle für Kinder und Jugendliche psychisch belasteter oder suchtbelasteter Familien in der Landeshauptstadt Schwerin. Wir beraten Kinder, Jugendliche und ihre Familien sowie Fachkräfte.
Naturschutz & Umwelt
Bau einer Löwenanlage mit Afrikasavanne
Bau einer Löwenanlage mit Afrikasavanne
Das Rote Liste Zentrum (Fördertitel: Neubau einer Löwenanlage) des Schweriner Zoos ist ein für die Branche international richtungsweisender Themenkomplex, bestehend aus einem zentralen Gebäude und angrenzenden Freiflächen zur Haltung verschiedener Tierarten. In diesem Projekt wurde ein altes und stark baufälliges Bestandgebäude durch einen modernen und attraktiv gestalteten Bau ersetzt. Den Hauptanteil machen die Innen- und Außenanlage für Asiatische Löwen aus. Den Tieren stehen zeitgemäße und naturnahe Innenanlagen sowie großzügige Rückzugsbereiche hinter den Kulissen zu Verfügung. Mit etwa 3.500 Quadratmetern Fläche gehören die Außenanlagen der Löwen zu den größten und strukturreichsten Deutschlands. Weiterhin befinden sich in dem Gebäude mehrere Terrarien für besonders stark gefährdete Amphibien, Reptilien und Schnecken sowie eine Schauanlage und Stallungen für Gelbrückenducker. Im Besucherbereich wird das Thema Rote Liste aufgearbeitet und an Hand der hier lebenden Tierarten die wichtige Funktion für den Artenschutz erläutert. Das geschieht in Kooperation mit der International Union for Conservation of Nature (IUCN).
Kunst & Kultur
mentoringKUNST
mentoringKUNST
mentoringKUNST ist ein Projekt zur Förderung und Professionalisierung von bildenden Künstlerinnen und Autorinnen aus Mecklenburg-Vorpommern am Beginn ihrer beruflichen Selbständigkeit bzw. in beruflichen Orientierungsphasen in Trägerschaft des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Wirtschaftsförderung
Powertrailer new enerday
Powertrailer new enerday
Die new enerday GmbH entwickelt und vertreibt Hochtemperaturbrennstoffzellensysteme (SOFC), welche mittels Propangas, Erdgas und Biogas Strom erzeugen. Sie emittieren nur minimale Schadstoffmengen, sind sehr leise im Betrieb und gewährleisten eine unabhängige Stromversorgung von bis zu drei Monaten ohne eine Nachbetankung. Der Powertrailer verbindet als schlüsselfertige Gesamtlösung ein leistungsfähiges Solarmodul und die Brennstoffzelle zu einem innovativen Hybridsystem, das dem Kunden überall eine unabhängige Stromversorgung rund um die Uhr garantiert.
Naturschutz & Umwelt
Klimastation auf dem Dach der Hochschule
Klimastation
Die Klimastation ist auf dem Dach eines Lehrgebäudes der Hochschule Neubrandenburg installiert und dient überwiegend der Datenermittlung im Rahmen der angewandten ökologischen Forschung. Es handelt sich hierbei um Fragestellungen, inwieweit mit Bepflanzungen an Gebäuden positive Effekte im Hinblick auf die Gebäudeklimatisierung, die Aufenthaltsqualität, den Energieverbrauch und die Biodiversität erzielt werden können. Gemessen werden ganzjährig vor allem Strahlungsgrößen (Globalstrahlung und Strahlungsbilanz), Windgeschwindigkeiten, Temperaturen und Niederschläge über dem Dach.
Infrastruktur
Teilinstandsetzung und energetische Sanierung
Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V – Teilinstandsetzung und energetische Sanierung
Mit der energetischen Sanierung des Verwaltungs- und Laborgebäudes begann der BBL M-V, Geschäftsbereich Neubrandenburg, als verantwortlicher Bauherr Mitte 2017. Vorangegangen waren Planung und Ausschreibung der Bauleistungen für den bestätigten Raumbedarf des Nutzers, die Außenstelle Neubrandenburg des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei. Mit Mitteln des Landes M-V sowie der Europäischen Union aus dem Programm EFRE sollten die energetische Bilanz des in den 1960er Jahren als Tiergesundheitsamt errichteten Gebäudes verbessert und die vorhandenen Flächen erweitert werden.
Infrastruktur
Neubau Radweg L 34 Möllenbeck – Feldberg
Neubau Radweg L 34 Möllenbeck – Feldberg
Bau eines 4.221 Meter langen, straßenbegleitenden Radweges im Zuge der Landesstraße 34 mit einer Ausbaubreite von 2,50 Metern in Asphaltbauweise zwischen Möllenbeck und dem Abzweig Weitendorf.
Kunst & Kultur
Schlossturm in Ueckermünde
Sanierung des Schlossturmes in Ueckermünde
as Schloss Ueckermünde ist ein herausragendes, überregionales Baudenkmal, welches das letzte erhaltene Schloss der pommerschen Herzöge auf deutschem Boden ist. Das Schloss gehört zu den wenigen spätgotischen Bauwerken, die die eigentümliche Entwicklung des gotischen Stils in Vorpommern in besonderer Schönheit zeigt. Mit der Sanierung des Turmes wurde das Schlossensemble in seinem äußeren Erscheinungsbild komplettiert und trägt damit wesentlich zur Verbesserung der Attraktivität der Stadt bei.
Wirtschaftsförderung
Welcome Center Stettiner Haff
Welcome Center Stettiner Haff
Das Welcome Center am Standort Pasewalk dient als Anlaufstelle für Neubürger und Neubürgerinnen (insbesondere Fachkräfte, Rückkehrer, Studierende und interessierte Zuzügler) sowie als Service- und Unterstützungsleistung für regionale Unternehmen und Einrichtungen der gesamten Region Stettiner Haff. Das Projekt soll die Entwicklung einer regionalen Willkommenskultur durch eine qualifizierte und professionelle Beratung und Information fördern und zu einer Steigerung der Attraktivität der Region als Kriterium bei der Wahl des Arbeits- und Lebensmittelpunktes führen.
Infrastruktur
Penkuner Koordinationsstelle
Penkuner Koordinationsstelle zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Personennahverkehrs
Der Penkun-Tourist e.V. will mit dem Projekt eine nachhaltige Verflechtung des landes- und staatsgrenzenübergreifenden Personennahverkehrs in der Region um Penkun ermöglichen. Durch die territoriale Lage Penkuns im äußersten Südosten Vorpommerns, stellt sich der ÖPNV als schwierig und regional kaum noch vorhanden dar. Wichtige Verkehrsknotenpunkte liegen entweder in Brandenburg oder in Polen. Öffentliche Verkehrsmittel fahren diese Punkte nicht an. Dies führt dazu, dass die Region touristisch kaum erschlossen ist. Das Projekt will nun als Koordinator zwischen den relevanten Partnern aus Exekutive, Wirtschaft und Politik vermitteln, um ein tragfähiges Konzept für einen grenzüberschreitenden ÖPNV für die Region zu entwickeln und umzusetzen.
Infrastruktur
Berufliche Schule Technik in Schwerin
Berufliche Schule Technik in Schwerin
Der Neubau der Beruflichen Schule Technik hat eine Ausdehnung von ca. 128 x 29 Metern und wird in drei Bauteile unterteilt. Das Schulgebäude besteht aus drei Obergeschossen und einem Souterraingeschoss. In den Obergeschossen befinden sich Vorlesungs- und Unterrichtsräume, Büros und Sanitäreinrichtungen. Im Souterraingeschoss befinden sich Werkstatt- und Technikräume sowie eine Mensa/Aula, die über zwei Vollgeschosse errichtet wird. Zur Sicherstellung der Belange behinderter Menschen sind ein behindertengerechter Eingang im Erdgeschoss und Souterraingeschoss des Neubaus sowie eine Aufzugsanlage zur barrierefreien Erschließung aller Geschosse vorgesehen. Für die barrierefreie Erschließung des Obergeschosses im Laborgebäude wird eine zusätzliche Aufzugsanlage konzipiert. Die Berufliche Schule für Technik ist Bestandteil des Schulentwicklungsplanes für die Beruflichen Schulen der Landeshauptstadt Schwerin. Mit der Realisierung des Vorhabens wurde am 28.05.2018 begonnen, es soll im Sommer 2021 abgeschlossen sein.
Wirtschaftsförderung
Förderung der Teilnahme von Unternehmen an Messen und Ausstellungen
Förderung der Teilnahme von Unternehmen an Messen und Ausstellungen
Für die Teilnahme des Unternehmens an der „Intergastra“ in Stuttgart vom 3. bis 7. März 2018 wurde die einzelbetriebliche Messeförderung aus EFRE-Mitteln in Anspruch genommen. Die Förderung ermöglicht KMU-Unternehmen die Teilnahme an nationalen und internationalen Messen. Im Rahmen der Messebeteiligung erhielt das Unternehmen für das neue Produkt „Kindertisch TAVI“ den German Design Award Special und konnte das Produkt „Wandwickeltisch-Neuheiten“ vorstellen. Darüber hinaus wurden nationale und internationale Kundenkontakte geknüpft. Die Messeteilnahme war für das Unternehmen sehr erfolgreich.
Infrastruktur
Radweg Neu Bauhof Gadebusch
Radweg Neu Bauhof Gadebusch
Errichtung eines 2,50 m breiten straßenbegleitenden Radweges zwischen der Stadt Gadebusch und ihrem Ortsteil Neu Bauhof, parallel zur Landesstraße 041.
Infrastruktur
Radweg Groß Zastrow – Hinrichshagen Hof
Radweg Groß Zastrow – Hinrichshagen Hof
Der hier beschriebene Radweg führt im 2.Bauabschnitt entlang der L 261 von Dersekow bis Hinrichshagen Hof 1 bei Greifswald im Bereich des Amtes Landhagen. Der Radweg dient dem Schüler- und Alltagsverkehr und hat darüber hinaus auch eine große touristische Bedeutung. Durch die Trennung des motorisierten und nicht motorisierten Verkehrs wird die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer spürbar verbessert. Begünstigter des Vorhabens ist das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Straßenbauamt Neustrelitz, Hertelstraße 7, 17235 Neustrelitz.
Wirtschaftsförderung
Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Absatzreichweite regionaler Unternehmen
Digitale Kompetenzentwicklung und Ausbau eines Kooperationsnetzwerkes zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Absatzreichweite regionaler Unternehmen
Ziel ist es, ein Netzwerk regionaler Erzeuger mit überregionalen Absatzkanälen zu realisieren. Dabei soll jeder Erzeuger im Bereich digitaler Wirtschaft Kenntnisse erlangen und so Online Verkäufe selbstständig abzuwickeln. Dieses Netzwerk vergrößert die Reichweite für die Erzeuger, was das Absatzpotenzial steigern soll. Dadurch sollen landwirtschaftliche Unternehmen im digitalen Wandel gefördert werden und die Wirtschaftsleistung der regionalen Erzeuger im Landkreis gestärkt werden.
Soziales
KipsFam Regionalstelle
KipsFam Regionalstelle Nordwestmecklenburg
Wir machen das Thema im Rahmen von Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit in der Region sichtbar. Zudem bieten wir Entlastungsgespräche mit Einzelpersonen und Familien an. Wir sind als Lotsen in der Region unterwegs, um den Zugang in regionale Unterstützungsstrukturen zu erleichtern. Mit ergänzenden Angeboten, bspw. im Rahmen der Familienbildung und Präventionsarbeit bieten wir einen niedrigschwelligen Zugang für einen ersten Kontakt ins Hilfesystem. Neben der Psychoedukation richten wir den Fokus auf die individuelle Familiensituation und orientieren uns am Bedarf des Kindes/Jugendlichen und seiner Familie.
Soziales
Neubau einer Kindertagesstätte
Neubau einer Kindertagesstätte mit flexiblen Öffnungszeiten in Demmin
Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen für Eltern in Schichtarbeit, realisierte das „Trägerwerk Soziale Dienste in MV“ die Errichtung der 24-Stunden Kita auf einer ehemaligen Brachfläche. Es entstand eine moderne, zentrumsnahe Einrichtung mit flexiblen Betreuungszeiten für insgesamt 66 Kinder sowie Übernachtungsmöglichkeiten für 6 Kinder. Damit werden neben dem „normalen“ Kita-Betrieb auch die Randzeiten zwischen 05:30 Uhr und 07:00 Uhr morgens und 17:00 Uhr und 20:30 Uhr abends abgedeckt sowie die Möglichkeit einer 24-stündigen Betreuung geschaffen.
Infrastruktur
Umrüstung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung im Salzmuseum Bad Sülze
Energieeffiziente LED-Beleuchtung
Mit diesem Projekt wurde angestrebt, die Museumsräume des Salzmuseums Bad Sülze mit einer modernen, energieeffizienten LED-Beleuchtung auszustatten. Die einzelnen Lampen sollten individuell, den verschiedenen Ausstellungserfordernissen entsprechend verstellbar sein. Auf diese Weise können die Exponate besser präsentiert und die Besucher zielgerichteter durch die Ausstellungen geführt werden. Insbesondere ist in den Sonderausstellungsräumen eine flexibel einsetzbare LED Beleuchtung erforderlich, da diese Ausstellungen mehrmals im Jahr ihr Ausstellungsthema wechseln. Bedingt durch die relativ kleinen Fenster des denkmalgeschützten Museumsgebäudes bedürfen aber auch die Räume der Dauerausstellung (Geschichte der Salzgewinnung in Mecklenburg) einer neuen, zeitgemäßen und effizienten Beleuchtung. Insbesondere durch die hohen Bäume des angrenzenden Kurparks sind die Ausstellungsräume stark beschattet. Mit der Realisierung einer LED-Beleuchtung wurde das gesamte Museum mit einer effizienten, energiesparenden Beleuchtung ausgestattet. Durch den zusätzlichen Einsatz von Bewegungsmeldern konnte der Energieverbrauch im Museum weiter gesenkt werden. Zusätzlich gab diese Form der Ausleuchtung dem Museum ein modernes Ambiente.
Soziales
Projekt „HAFEN“
Projekt „HAFEN“
Das vom Jobcenter Vorpommern-Greifswald Nord und dem ESF getragene Projekt richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mittels einer besonders intensiven Einzel- und Gruppenbetreuung in 12 Monaten eine stabile Tagestruktur aufbauen und damit eine Heranführung an den Arbeitsmarkt erzielen. Das Projekt richtet sich an erwerbssuchende Personen, die bisher keine oder wenig Chancen auf Teilnahme am Arbeitsleben hatten und motiviert sind, ihre persönliche Situation zu verbessern. Dabei gestaltet sich die Verweildauer der 20 Teilnehmenden nach ihrem individuellen Betreuungs- und Förderbedarf. Unterstützt werden sie von zwei Integrationscoaches/ Sozialpädagogen und einem Arbeitspädagogen der ABS gGmbH. Die Teilnahmepräsenz beläuft sich auf fünf Tage pro Woche, aufteilt in einen Theorietag und vier Praxistage. Ortsferne Kunden nutzen den täglichen Fahrdienst innerhalb des Projektes. Weitere Angebote des Projektes beinhalten den Umgang mit Behörden, Kritik und Finanzen sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen (Sport, Ernährung und Körperpflege).
Soziales
KipsFam Regionalstelle Landkreis Vorpommern-Greifswald
In der regionalen Anlauf- und Unterstützungsstelle im Landkreis Vorpommern-Greifswald können sich Kinder und Jugendliche aus psychisch oder suchtbelasteten Familien (auch ohne Beisein der Eltern und auf Wunsch anonym), aber auch Kontaktpersonen beraten lassen. Es wird unter anderem altersgerecht Wissen zu den Themen Sucht und psychische Erkrankung vermittelt, um so Gefühle von Schuld, Scham und Verunsicherung abzubauen. Bei Bedarf wird in weiterführende Hilfsangebote vermittelt. Betroffene Eltern erhalten Gesprächsangebote, in denen geschaut wird, welche Unterstützung für die gesamte Familie notwendig ist. Sie werden sensibilisiert für Risiko- und Schutzfaktoren sowie die möglichen Auswirkungen der familiären Belastungssituation durch eine psychische Erkrankung eines Familienmitgliedes. Die Anlaufstelle ist des Weiteren als verbindendes Element zwischen Betroffenen, Helfersystemen und MultiplikatorInnen tätig. Bei Bedarf werden Fortbildungsveranstaltungen unterstützt und Fallsupervisionen durchgeführt. Für die vier Regionalbereiche Greifswald, Wolgast, Anklam und Pasewalk/ Ueckermünde werden regelmäßig Netzwerktreffen organisiert.
Bildung & Forschung
Förderung des Erwerbs der Berufsreife durch den Besuch eines freiwilligen 10. Schuljahres
In Mecklenburg-Vorpommern sollen weniger Schülerinnen und Schüler die Schule ohne einen bundesweit anerkannten Schulabschluss verlassen. Mit dem Projekt „Freiwilliges 10. Schuljahr“ haben Jugendliche, die mehr Zeit zum Lernen brauchen, die Möglichkeit, die Berufsreife zu erlangen. Seit dem Schuljahr 2023/2024 gibt es dieses Angebot nicht mehr nur an Förderschulen, sondern auch an Regionalen Schulen und Gesamtschulen, um mehr Schülerinnen und Schülern diese Chance zu geben. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt Lernen, an Jugendliche im gemeinsamen Unterricht an Regionalen Schulen oder Gesamtschulen und an Schülerinnen und Schüler, deren Lern- und Leistungsentwicklung erwarten lässt, dass sie mit zusätzlicher Unterstützung den Abschluss der Berufsreife erreichen können. Bedingung für den Besuch des freiwilligen 10. Schuljahres: Die Klassenkonferenz muss eine Empfehlung aussprechen. Dies kann sie, wenn bei Jugendlichen in den Fächern Deutsch, Mathematik und in den Fächern Biologie, Chemie und Physik Leistungen nachgewiesen werden, die einen erfolgreichen Abschluss der Berufsreife erwarten lassen. Das Projekt wird an der Regionalen Schule in Binz durchgeführt.
Wirtschaftsförderung
Accelerator
Erster Startup-Accelerator
Mecklenburg-Vorpommerns erster Startup-Accelerator zur Unterstützung lokaler Gründungen und Neuansiedlung von innovativen Startups.
Bildung & Forschung
Gendersensible berufliche Orientierung
Gendersensible berufliche Orientierung – [BOx]
Pilotin oder Pflegemanager – Mädchen und Jungen können heute grundsätzlich jeden Beruf ergreifen. Und doch folgen die meisten in ihrer Berufs- und Studienwahl klassischen Mustern. Wir entwickeln Angebote für Schulen, eine moderne Berufsorientierung umzusetzen – frei von Geschlechterklischees. Wir ermuntern Mädchen und Jungen, eigene Fähigkeiten zu testen und vermeintlich untypische Berufe kennenzulernen. Unternehmen und Einrichtungen bestärken wir offen, auf ihre künftigen Fachkräfte zuzugehen. Als Landeskoordinierung für den Boys’Day und Girls’Day in Mecklenburg-Vorpommern coachen wir Unternehmen, ansprechende Angebote für die Jugendlichen zu gestalten sowie Eltern und Lehrkräfte, die Schüler und Schülerinnen auf eine Teilnahme an den Tag vorzubereiten.
Soziales
RQI
RQI-Rekrutierung, Qualifizierung und Integration zur Fachkräftesicherung
Ziel ist es, Unternehmen aus der Region bei der Besetzung offener Stellen durch Beratung und konkrete Hilfestellungen zu unterstützen. Durch verschiedene Beratungs- und Unterstützungsangebote sollen Potentiale und Chancen der Betriebe ermittelt werden sowie ein Bewerber- und Qualifizierungsmarketing zum besseren Erreichen von Zielgruppen konzipiert werden.
Bildung & Forschung
Unterrichtsergänzende Maßnahmen
Förderung „unterrichtsergänzende Maßnahmen“, Grundschule Datzeberg
Infrastruktur
ÖPNV-Verknüpfungspunkt Schwaan
ÖPNV-Verknüpfungspunkt Schwaan
Mit dem Vorhaben wird die Verknüpfung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) untereinander und mit dem Individualverkehr erleichtert. Dazu wurde der Bahnhofsvorplatz für den Busverkehr umgebaut. Gegenüber dem Bahnhofsgebäude sind drei Bushaltestellflächen entstanden. Die Busse können nunmehr auf dem Bahnhofsvorplatz wenden, was bislang nur mit Einschränkungen möglich war. Im hinteren Bereich des Vorplatzes wurden für den PKW-Verkehr 70 Parkplätze und für Radfahrer überdachte Abstellmöglichkeiten geschaffen. Daneben sind direkt am Bahnhofsgebäude Behindertenparkplätze, Parkplätze für Taxen und Kurzzeitparkplätze entstanden.
Bildung & Forschung
Erwerb der Berufsreife
Erwerb der Berufsreife durch Ergänzungs-/ Teilungsstunden für Schülerinnen und Schüler sowie Coaching für Lehrkräfte
Gegenstand der Förderung ist die Erteilung von Ergänzungs-/ Teilungsstunden für Schülerinnen und Schüler in der Jahrgangsstufe 9 sowie das Coaching für Lehrkräfte an ausgewählten Regionalen Schulen sowie im nichtgymnasialen Bildungsgang an ausgewählten Integrierten Gesamtschulen. Projekt im Sinne der ESF-Förderung ist die einzelne beteiligte Schule.
Wirtschaftsförderung
Kompetenzentwicklung für den digitalen Wandel
Kompetenzentwicklung für den digitalen Wandel und seine Transformationsprozesse, Digitales Innovationszentrum Wismar
Zur Unterstützung von Wirtschaft und Gesellschaft beim Erwerb von Kompetenzen für den digitalen Wandel wurden sechs Digitale Innovationszentren (DIZ) und drei CoWorking-Stationen als Digitallotsen im Land eingerichtet. Sie unterstützen beim Erwerb und der Erprobung von arbeitsmarktbezogenen digitalen Kompetenzen für alle Altersgruppen, der Umsetzung innovativer und digitaler Ideen mit landesweiter Bedeutung, bei der Gründung einer digitalen Szene, den Aufbau eines bedeutsamen Netzwerkes in diesem Bereich sowie der Sichtbarmachung des digitalen Wandels in Mecklenburg-Vorpommern.
Bildung & Forschung
Fahrrad-Baum
Einzelbetriebliche Messeförderung – Fahrrad-Baum
Das Unternehmen hat im Zeitraum vom 11.02.2017 bis 19.02.2017 an der mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig teilgenommen. Hierfür wurde die einzelbetriebliche Messeförderung aus EFRE-Geldern genutzt, die für kleine und mittlere Unternehmen sehr hilfreich ist und ihnen die Teilnahme an derartigen Messen ermöglicht. Im Zuge der Messe konnte das Unternehmen sein neues Produkt, den „Fahrrad-Baum“, vorstellen und nationale und internationale Kundenkontakte knüpfen.
Soziales
LEA
LEA – Lernen, Erleben, Arbeiten
Mit dem Projekt sollen langzeitarbeitslose Frauen und Männer mit besonderen Vermittlungshemmnissen durch sozialpädagogische Betreuung wieder in das Erwerbsleben integriert werden. Dies soll vor allem durch Werkstattangebote bzw. Praktika erfolgen. Um die persönliche Situation langfristig zu stabilisieren soll das Projekt bei der Suche nach einer sinngebenden Beschäftigung suchen und Anregungen und Motivation zur Freizeitgestaltung und beim Aufbau sozialer Kontakte geben. Weiter soll die Zielgruppe für eine gesundheitserhaltende Lebensführung sensibilisiert und motiviert werden.
Wirtschaftsförderung
Sonnentau als Heilpflanze
Anbau von Sonnentau als Heilpflanze
Ziel des Projektes ist der nachhaltige Anbau und die Verarbeitung von Rundblättrigem Sonnentau durch Re-Etablierung seines natürlichen Habitats (Hochmoor) auf degradiertem Moor. Sonnentau (Drosera rotundifolia) wird als Heilpflanze zur Behandlung von Atemwegserkrankungen (Asthma, Bronchitis) eingesetzt. Die Versorgung der Pharmazeutischen Industrie aus Wildsammlungen ist langfristig gefährdet, da das Sammeln derzeit nur noch in Finnland gestattet ist und der Artenschutz dies in Zukunft unterbinden könnte. Bisherige Kultivierungsversuche waren zu kostenaufwendig und wurden wieder abgebrochen. PaludiMed löst dieses Problem mit nachhaltigem Anbau von Bio-Sonnentau in Paludikultur, was bisher als nicht machbar galt. Gegenüber Wettbewerbern bietet unser Angebot den Kunden vor allem Beschaffungssicherheit sowie höhere Qualität der Ware im Vergleich zu anderen importierten Arten. Zudem ist es die einzige nachhaltige Beschaffungsmethode für diese Heilpflanze und deren Verarbeitungsstufen.
Soziales
Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in MV
Aufstieg in Unternehmen – Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern
Mit dem Mentoringprogramm werden Frauen bei ihrem Aufstieg in Unternehmen und wirtschaftsnahen Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern begleitet. Mit der Einrichtung einer Servicestelle soll eine erfolgreiche landesweite Durchführung und die Qualitätssicherung des Mentoring-Programmes „Aufstieg in Unternehmen – Mentoring für Frauen in der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern“ durch Beratung und Steuerung der regionalen Cross-Mentoring-Projekte sichergestellt werden.
Infrastruktur
Sanierung und Ausbau der Straße Klosterteich
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Das geförderte Vorhaben umfasst die Erneuerung der Straßenbefestigung einschließlich Nebenanlagen sowie einen asphaltierten Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 Metern am Böschungsfuß zu den Klosterwiesen. Die Straße „Klosterteich“ war die letzte nicht sanierte Straße im Stadtkern von Ribnitz-Damgarten und bildet die südliche Grenze zwischen Bebauung und den Klosterwiesen mit dem Klosterbach. Als ehemalige Stadtgrenze verlief an dieser Stelle die Stadtmauer. Mit der Baumaßnahme wurden die Ziele Verschönerung des Stadtbildes, Erhöhung der Verkehrssicherheit und Reduzierung des Straßenlärms erreicht. Um eine Befahrbarkeit der Straße in beide Richtungen zu gewährleisten wurden zwei Ausweichtaschen angelegt. Durch die separate Führung der Radfahrer am Böschungsfuß werden Konflikte mit anderen Verkehrsteilnehmern ausgeschlossen. Der breitere, glatte Gehweg kann nun auch von Menschen mit Rollstühlen, Kinderwagen usw. sicher genutzt werden. Durch die Zuwendung wird die Verbesserung der städtischen Umweltqualität in Ober- und Mittelzentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern bezweckt.
Infrastruktur
Beteiligungsvorhaben BFIMV – Krakenpower
Beteiligungsvorhaben BFIMV – Krakenpower
Kraken Power ist der weltweit führende Anbieter von druckneutralen Komponenten wie Antriebs- und Energieversorgungssystemen für Unterwasserfahrzeuge und Geräte. Mit den druckneutralen Systemen steht Kraken Power für eine neue druckkörper- und fluidfreie Technologie für den Einsatz von mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen im Unterwasserbereich, insbesondere für die Tiefsee bis 6.000 Meter. Auf Grund dieser neuen Technologie bietet die Kraken Power GmbH verschiedene Antriebssysteme an. Des Weiteren bieten wir Energieversorgungsysteme auf Basis von Lithium-Polymer-Zellen und elektronischen Baugruppen bis hin zu Steuerungssystemen an. Eine der wichtigsten Aufgaben in Zukunft wird es sein, die führende Position international zu festigen und weiter auszubauen. Dazu kooperieren wir mit der kanadischen Firma Kraken Sonar Inc. Was wir bieten ist Wertarbeit – Made in M-V.
Erfolgsgeschichten
Hier wirkt Europa in MV.
Ulrike – Meck Schweizer
„Wir bringen die Produkte vom Feld direkt in den Laden.“
Die EU macht’s möglich: Mit ihrer Hilfe bringt Meck Schweizer regionale Lebensmittel ohne Umwege auf den Tisch. Landwirt:innen und kleine Erzeuger aus Mecklenburg-Vorpommern verkaufen hier direkt – an Privathaushalte, Restaurants oder den Handel.
Das stärkt die Region, spart Transportwege und bringt frische Lebensmittel dahin, wo sie hingehören: auf deinen Teller.
Liz – Bärenwald Müritz
„Unsere Bären bekommen hier ein zweites Leben.“
Viele Bären, die im Bärenwald Müritz leben, haben Schreckliches erlebt: Zirkus, Käfige, Kettenhaltung. Hier bekommen sie zum ersten Mal das, was sie brauchen – Platz, Ruhe und Fürsorge.
Die EU-Förderung unterstützt mit dem Tierschutzprojekt auch Umweltbildung vor Ort. Ein Ort zum Beobachten, Staunen und Lernen.
Konstantin und Karl – daisygrip
„Die Idee entstand in der WG. Heute ist unser Produkt weltweit im Einsatz.“
Start-up trifft EU-Unterstützung: daisygrip sorgt für sichere und hygienische Infusionen in Krankenhäusern und Arztpraxen – mit einem schnell aufbereiteten, abwischbaren Venenstauer.
Die EU-Förderung half dabei, aus einer Idee ein praxistaugliches Medizinprodukt zu machen. Heute ist daisygrip in vielen Kliniken im Einsatz und macht den Alltag für Pflegekräfte ein Stückchen besser.
Europa stärkt MV. MV stärkt dich.
outness
Dank der EU-Förderung konnte die outness GbR ihr erfolgreiches Pilotprojekt im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement ausweiten. Ziel war es, gesundheitsfördernde Angebote auch im ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommerns zugänglich zu machen. Mit den Fördermitteln wurden neue Mitarbeitende eingestellt, qualifiziert und in mehreren Regionen eingesetzt. So konnten Gesundheitstage, Präventionsmaßnahmen und Infoveranstaltungen vor Ort etabliert werden. Die Förderung war ein entscheidender Schritt zur Professionalisierung und regionalen Expansion des Angebots.
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Sprachcafé Gnoien
Die Kulturbörse in Gnoien stärkt mit viel persönlichem Engagement geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in ein neues Leben. Mithilfe der EU-Förderung konnten bestehende Unterstützungsangebote erweitert, neue Mitarbeitende eingestellt und deutlich mehr Menschen erreicht werden. Besonders wichtig: Die Beratung findet oft in der Muttersprache statt – eine enorme Hilfe bei der Orientierung im Alltag. Auch wenn bürokratische Hürden bestanden, war die Förderung ein bedeutender Schritt für mehr Teilhabe, Integration und Gemeinschaft im ländlichen Raum.
Hier geht’s zur Website vom Sprachcafé
Dein Projekt?
Hier könnte deine Geschichte stehen. Deine Idee, dein Projekt, deine Vision – gefördert von der EU. Ob soziales Engagement, Digitalisierung im ländlichen Raum oder neue Impulse für Bildung, Kultur oder Gesundheit: EU-Fördermittel schaffen Möglichkeiten, die oft genau den entscheidenden Unterschied machen. Vielleicht hast du schon lange ein Vorhaben im Kopf, das auf Umsetzung wartet? Mit der richtigen Unterstützung könnte daraus etwas Großes entstehen – direkt vor deiner Haustür, in Mecklenburg-Vorpommern. Mach den ersten Schritt. Die nächste Erfolgsgeschichte beginnt vielleicht genau hier – mit dir.
Hier geht’s zu deinem ProjektInterviews
Regional, genial, echt.
Im Interview erzählt Ulli, Initiatorin von Meck Schweizer, wie aus einer kleinen Idee ein Netzwerk für regionale Lebensmittel wurde – und warum EU-Förderung dabei mehr ist als nur Geld: Sie schafft Verbindungen, stärkt Vertrauen und bringt echte Innovation aufs Land.
Was ist Meck Schweizer?
Meck Schweizer ist eine Regionalvermarktungsinitiative aus der Mecklenburgischen Schweiz. Wir sind ein Zusammenschluss von Produzent:innen, die gemeinsam dafür sorgen, dass regionale Produkte im Land bleiben. Unsere Aufgabe ist es, Lebensmittel direkt von den Erzeuger:innen zu Dorfläden, in die Gastronomie, Hotellerie oder auf Campingplätze zu bringen. So profitieren alle – vom Hof bis zum Teller.
Warum macht ihr das?
Weil klassische Logistiksysteme für kleine Betriebe nicht funktionieren. Große Handelsketten denken in Paletten – wir denken in Kisten. Unser Ziel ist es, regionalen Erzeuger:innen die Chance zu geben, vor Ort zu vermarkten. Das ist nachhaltiger, spart Transportwege und sorgt für mehr Frische. Und letztlich ist es doch ganz natürlich, sich mit dem zu ernähren, was direkt um einen herum wächst.
Wie kam es zu der Idee?
Die Initiative entstand 2013, als wir in einem kleinen Dorf mit 55 Einwohner:innen einen Dorfladen gegründet haben. Damals wollten wir uns bewusst regional versorgen – inspiriert durch eine Aktion der Nordkirche zur Fastenzeit. Doch wir merkten schnell: Im Laden lagen Produkte aus der ganzen Welt, aber kaum etwas aus der Umgebung. Wir wussten nicht einmal, welche Produzent:innen direkt um uns herum arbeiten. Das wollten wir ändern. Also machten wir uns auf die Suche – und aus dieser Idee wuchs Meck Schweizer.
Wie funktioniert eure Verteilung?
Wir verteilen die Produkte direkt aus der Mecklenburgischen Schweiz an Dorfläden, Gastronom:innen, Hoteliers und auch an private Endverbraucher:innen. Dabei sorgen wir dafür, dass Frische und Qualität erhalten bleiben – und dass die Wege kurz sind.
Was liegt euch besonders am Herzen?
Uns ist wichtig, dass Menschen wieder ein Gefühl für Saisonalität bekommen. Was wächst gerade auf unseren Feldern, in unseren Gärten, an unseren Bäumen? Und wir wollen die Geschichten der Menschen erzählen, die hinter den Produkten stehen. Denn jede:r Produzent:in hat eine Mission, steckt viel Herzblut und Idealismus in diese Arbeit – und das sollte sichtbar werden.
Was genau wurde gefördert?
Ohne Förderung hätten wir unsere Logistik nicht aufbauen können. Unsere Idee war von Anfang an: nachhaltig arbeiten. Wir wollten vorhandene Dächer für Photovoltaik nutzen, eine eigene Flotte von Elektro-Kühlfahrzeugen aufbauen und regionale Produkte effizient transportieren. Zusätzlich haben wir mit Hilfe der Förderung eine digitale Handelsplattform aufgebaut, die unsere Erzeuger:innen und ihre Produkte sichtbar macht. Beides war ohne finanzielle Unterstützung nicht machbar.
Was hat euch die Förderung ermöglicht?
Durch die EU-Förderung konnten wir uns professionalisieren – digital und logistisch. Wir haben eine Handelsplattform entwickelt und eine elektrische Fahrzeugflotte organisiert. Aber es hat nicht nur uns weitergebracht – es hat die ganze Region weitergebracht. Denn auf einmal konnten viele kleine Betriebe professionell vermarkten. Wir hatten jemanden, der die Produkte zuverlässig von A nach B bringt. Das war ein echter Schub für die Region.
Wie aufwendig war die Antragstellung?
Wir mussten ziemlich genau wissen, was wir vorhaben. Die Idee, was wir für die Region erreichen wollen, war klar – und passte zum laufenden Förderprogramm. So konnten wir den Antrag zielgerichtet ausarbeiten. Es war Aufwand, ja – aber lohnend.
Was ratet ihr anderen, die sich fördern lassen möchten?
Schaut euch genau an, welche Themen aktuell gefördert werden – und ob euer Vorhaben dazu passt. Wenn ja, dann können wir eine Förderung absolut empfehlen. Die Programme sind oft sehr gut auf regionale Projekte zugeschnitten und können euch wirklich helfen, eure Vision umzusetzen.
Warum sind Förderungen durch die EU so wichtig?
Es wird oft viel geschimpft über Europa – über Beiträge, über Bürokratie. Aber wir erleben hier vor Ort ganz konkret, wie sehr die EU hilft. Wer aufmerksam durch Mecklenburg-Vorpommern geht, sieht an vielen Stellen das kleine Schild: Gefördert durch die EU. Und hinter diesen Schildern stecken oft großartige Projekte, die direkt den Menschen hier nützen. Die EU hat in dieser Region enorm viel ermöglicht – und das sollte man viel bewusster wahrnehmen.
Kein Profit, keine Zucht, nur Schutz.
Liz berichtet, wie der Bärenwald nicht nur geretteten Tieren ein neues Leben schenkt, sondern auch Besucherinnen und Besucher bewegt. Dank EU-Förderung konnten neue Erlebnisbereiche entstehen – für Bildung, Begegnung und mehr Verständnis für Natur- und Tierschutz.
Was macht man als Tierpflegerin?
Als Tierpflegerin im Bärenwald kümmere ich mich um das Wohl der Bären – von der Fütterung über die medizinische Versorgung bis hin zur Beschäftigung. Viele Tiere kommen aus schlechter Haltung, deshalb ist es uns wichtig, ihnen ein möglichst naturnahes Leben zu ermöglichen. Dazu gehört auch: Gehege pflegen, Zäune reparieren, Futterverstecke bauen – und viel mit Besucher:innen sprechen, denn die wollen natürlich wissen, wie es den Bären geht.
Warum ist eure Arbeit mehr als Pflege?
Wir leisten auch Aufklärungsarbeit. Viele Besucher:innen erwarten Zoobedingungen – feste Fütterungszeiten, garantiert sichtbare Tiere. Doch bei uns entscheiden die Bären selbst, ob sie sich zeigen. Es gibt keinen Nachwuchs, keine Zucht – wir wollen keinen neuen Bären in Gefangenschaft. Stattdessen vermitteln wir: Die Tiere sollen hier einfach nur Bär sein dürfen – und wenn sie sich verstecken, ist das ein gutes Zeichen.
Was unterscheidet euch von einem Zoo?
Wir sind eine Auffangstation und ein Tierschutzprojekt der Organisation Vier Pfoten. Unsere Bären kommen aus Zirkussen, privater oder schlechter Zoo-Haltung – teilweise aus Käfigen auf Betonböden. Bei uns finden sie Ruhe, Raum und artgerechte Bedingungen. Hier beginnt für sie ein neues Leben. In Zoos steht die Präsentation im Vordergrund. Bei uns das Tierwohl. Es gibt keine Fütterungsshows, kein Profit durch Zucht. Wir verdienen nichts an den Tieren – wir zeigen, was artgemäße Haltung bedeutet. Wer uns unterstützen möchte, kann spenden – aber der Bärenwald ist kein Unterhaltungsbetrieb.
Welche Tiere leben bei euch?
Unsere Bären stammen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen: aus Zirkussen, Restaurants, privaten Haushalten oder veralteten Zoos. Viele kamen traumatisiert hier an. Heute leben sie in großen Waldgehegen, mit Versteckmöglichkeiten, Naturboden, Flusszugang oder Pool. Manche graben ihre eigenen Höhlen – ein riesiger Fortschritt für Tiere, die früher nie Erde unter den Pfoten hatten.
Warum ist diese Arbeit so wichtig?
Weil sie Tierschutz erlebbar macht. Wir zeigen, was aus Tieren wird, die aus jahrelanger Gefangenschaft kommen – und wie sie heilen. Unsere Umweltbildung ist ein zentrales Element: Besucher:innen sollen verstehen, was Bären brauchen – und was falsch läuft in vielen Einrichtungen, die noch auf Show statt Schutz setzen.
Was ermöglicht die EU-Förderung?
Ohne EU-Fördermittel gäbe es unser Besucherzentrum nicht. Es ist das Herzstück unserer Bildungsarbeit: Hier gibt es Infos, Bücher, Ausstellungen – und Möglichkeiten, den Tierschutz zu verstehen, ohne die Bären zu stören. Besuchereintritt allein deckt gerade die täglichen Futterkosten – dank der Förderung können wir mehr leisten: Aufklärung, Bildung, Schutz.
Was macht deine Arbeit so besonders?
Es ist bewegend, die Entwicklung der Bären zu beobachten. Viele kamen hierher und liefen nur im Kreis – heute buddeln sie, klettern, spielen. Sie entdecken ihre natürlichen Instinkte wieder. Manchmal dauert es Monate, bis ein Bär das erste Mal entspannt liegt. Aber genau das ist der Moment, der alles wert ist.
Gibt es ein Erlebnis, das dir besonders in Erinnerung blieb?
Ja – als Bärin Sylvia sich das erste Mal einfach hingelegt und mich beobachtet hat. Ohne Angst, ohne Stress. Nur Ruhe. Das war ein großer Moment.
Idee, Mut, Wirkung.
Konstantin von daisygrip erzählt, wie aus einer simplen Idee ein medizinisches Produkt wurde, das den Klinikalltag sicherer macht. Die EU-Förderung gab seinem Team den nötigen Spielraum – für Entwicklung, Erprobung und den Mut, aus MV heraus etwas wirklich Wirksames zu schaffen.
Was ist daisygrip?
Daisygrip – das sind Karl Hartmann und ich. Wir sind alte Schulfreunde und haben gemeinsam die Idee für unser Produkt entwickelt. Aus dieser Idee wurde ein wissenschaftliches Projekt – und schließlich ein Unternehmen.
Was genau habt ihr entwickelt?
Wir haben einen abwischbaren Venenstauer entwickelt, der bei Blutabnahmen eingesetzt wird. Er wird vor dem Stechen genutzt, um die Vene sichtbar und punktierbar zu machen. Herkömmliche Venenstauer sind meist schwer zu reinigen und daher hygienisch problematisch. Unser Produkt lässt sich hingegen schnell und einfach zwischen den Anwendungen desinfizieren – ein echter Fortschritt für die Patientensicherheit.
Wie hat alles angefangen?
Unsere Reise begann an der Universität Rostock, in einem mikrobiologischen Forschungsprojekt. Wir entwickelten erste Prototypen und haben diese persönlich in Kliniken vorgestellt – wir sind durchs Land gefahren, haben direktes Feedback eingeholt und das Produkt weiter verbessert. Heute wird daisygrip weltweit eingesetzt – in Deutschland, Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland. Entwicklung und Produktion finden nach wie vor in Deutschland statt.
Ihr habt auch EU-Förderung erhalten. Wie lief das ab?
Nach dem Studium haben wir ein Gründerstipendium bekommen – gefördert über den Europäischen Sozialfonds (ESF). Das war noch vor der eigentlichen Firmengründung. Dank dieser Förderung konnten wir uns nach dem Studium voll auf die Produktentwicklung konzentrieren, ohne nebenbei einem Vollzeitjob nachgehen zu müssen. Das war entscheidend, um unsere Idee wirklich zur Marktreife zu bringen.
Was hat euch die EU-Förderung konkret ermöglicht?
Sie hat uns die notwendige Zeit verschafft, um im Labor zu forschen, Prototypen zu entwickeln und unser Produkt marktfähig zu machen. Später wurden wir dann auch über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bei der Internationalisierung unterstützt. Diese zweite Förderung hat es uns ermöglicht, z. B. an internationalen Kongressen teilzunehmen und Märkte im Ausland besser zu verstehen. So konnten wir viele Türen öffnen, die sonst verschlossen geblieben wären.
Wie wäre es ohne Förderung gelaufen?
Ohne diese Unterstützung hätten wir deutlich länger gebraucht. Wahrscheinlich hätten wir nur abends und an Wochenenden an unserer Idee weiterarbeiten können – das hätte uns Jahre gekostet.
Hast du einen Tipp für andere Gründer:innen, die eine Förderung in Anspruch nehmen möchten?
Ja – nehmt euch Zeit für den Förderantrag und holt euch Hilfe von Leuten, die bereits Erfahrungen damit haben, zum Beispiel aus Hochschulen oder Gründungszentren. Schreibt den Antrag so, dass ihr später daran entlangarbeiten könnt. Wir haben viele Inhalte aus unserem Antrag später für andere Zwecke wiederverwendet – z. B. für die Patentanmeldung. Das war extrem hilfreich.
Wie geht es bei euch weiter?
Wir entwickeln weiterhin neue Produkte im Bereich Hygiene. Aktuell arbeiten wir an einer abwaschbaren Blutdruckmanschette – ganz ohne Klettverschluss, der hygienisch oft ein Problem darstellt. Der Launch steht in den nächsten Monaten an. Wir nutzen dafür unser bestehendes Netzwerk, um das Produkt international auszurollen. Und wer weiß – vielleicht kommen bald noch weitere Innovationen dazu.
Förderung muss nicht kompliziert sein
Du willst selbst etwas bewegen? Die EU-Fördermittel unterstützen viele Ideen – vielleicht auch deine.
Hier kannst du dich über alle Fördermöglichkeiten informieren.
FAQ zur Förderung
Wer kann gefördert werden?
Grundsätzlich können viele profitieren – egal ob du eine Einzelperson bist, ein Unternehmen führst oder in einer gemeinnützigen Einrichtung arbeitest.
Gefördert werden zum Beispiel:
Unternehmen, Gründer:innen & Start-ups, Schüler:innen, Azubis & Studierende, Arbeitssuchende & Berufstätige (die sich weiterbilden wollen), Landwirt:innen & Umweltprojekte, Gemeinden, Städte & soziale Einrichtungen.
Voraussetzung ist, dass dein Projekt zu den Zielen der Förderprogramme passt – etwa in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Umwelt, Digitalisierung oder Soziales.
Wie läuft die Antragstellung ab?
Die Antragstellung läuft in mehreren Schritten ab – je nach Förderprogramm kann das etwas unterschiedlich aussehen. Grundsätzlich gilt: Die Antragstellung für eine EU-Förderung beginnt mit einer klaren Projektidee: Was willst du erreichen und warum ist dein Vorhaben förderwürdig?
Anschließend stellst du meist online den Antrag. Dafür brauchst du eine Projektbeschreibung, einen Zeit- und Kostenplan sowie Nachweise zur Finanzierung, zur Nachhaltigkeit und zur europäischen Dimension. Auch Projekt- und Finanzmanagement sowie internationale Zusammenarbeit (falls relevant) müssen dargestellt werden. Nach Prüfung durch die zuständige Stelle erhältst du im besten Fall eine Förderzusage. Wichtig: Erst nach der Bewilligung darf das Projekt starten und die Förderung abgerufen werden.
Keine Sorge: Es gibt in MV viele Beratungsangebote, die dir helfen, den richtigen Antrag zu stellen.
Welche Programme passen zu mir?
Das kommt ganz auf dein Vorhaben an. Hier ein paar Beispiele:
Du willst dich beruflich weiterentwickeln? Dann ist der Europäische Sozialfonds Plus (ESF+) richtig – z. B. für Weiterbildung, Qualifizierung oder Beschäftigungsförderung. Du hast ein Unternehmen oder willst gründen? Fördermittel aus dem EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) unterstützen Investitionen, Digitalisierung, Innovationen oder Energieeffizienz.
Am besten: Nutze den Förderkompass oder die Beratungsstellen, um herauszufinden, welches Programm zu dir passt.
Dein Kontakt zu uns.
Hier bekommst du Antworten und Unterstützung rund um EU-Förderung in MV – persönlich, direkt und unkompliziert.
Lass dich fördern.
Du hast eine Idee, die etwas bewegen kann? Dann nutze die Chance auf Unterstützung. Wir begleiten dich von Anfang an.
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